Sumiswald ist ein kleinerer Ort auf einer Geländestufe über dem Emmental.

Im dritten Teil folgt nun ein Gang durch die Berner Altstadt, mit einem abschließenden kurzen Ausflug in die Vorstadt. Charakteristisch für die Altstadt sind die drei langgestreckten Hauptstraßen. Von der Zytglogge im Westen bis zur Untertorbrücke im Osten sind es etwa 800 Meter. Die Häuserzeile ist eigentlich nur an einer Stelle unterbrochen, etwa in der Mitte, wo die Kreuzgasse quert.

Nach dem Blick von oben tauchen wir jetzt etwas tiefer in die Stadt ein. An der Spitze der Aare-Schleife führt die Untertorbrücke über den Fluß.

Von allen Kantons-Hauptorten fehlt mir nur noch einer, und das ist ausgerechnet Bern. Die Lücke wird heute geschlossen.

Im Ortszentrum von Trubschachen stehen gleich mehrere stattliche Emmentaler Häuser. Besonders beeindruckend ist der Gasthof zum Bären.

Die Kleinstadt (ca. 5.000 Einwohner) Huttwil liegt ganz im Süden des Oberaargau.

Da fährt man von Langenthal (Kanton Bern) ein paar Kilometer weiter nach Sankt Urban und zack: Kanton Luzern.

Die Region nordöstlich von Bern heißt Oberaargau, gehört aber nicht zum Kanton Aargau. Aarwangen zum Beispiel, hier im Startbild zu sehen, liegt ganz im Nordosten des Kantons Bern. Den Oberaargau haben sich die Berner schon relativ früh unter den Nagel gerissen, im frühen 15. Jahrhundert. Überhaupt waren sie sehr geschickt darin, ihr Territorium zu vergrößern, und aus dieser Fähigkeit resultiert heute der zweitgrößte Schweizer Kanton (nach Graubünden).

Das Emmental liegt östlich von Bern und ist eine hügelige bis bergige Landschaft. So etwas wie der Hauptort des Emmentals ist Burgdorf, eine alte Zähringerstadt (wie beide Freiburgs (Breisgau und Üechtland), Villingen, Rheinfelden oder Bern), aber deutlich kleiner als die genannten.

Von Biel geht die Fahrt nach Süden in Richtung der Bundesstadt Bern, aber die kommt erst später an die Reihe. Vorher gibt’s noch zwei Haltepunkte auf dem Weg in Richtung Emmental. Da ist zunächst Jegenstorf, ein kleinerer Ort mit großem Schloß.
