Hochsauerland 

Rahmenbedingungen: Windig und kalt, aber wenigstens zeitweise auch sonnig.

Nachdem ich mir in Willingen- mit Sicherheitsabstand – den Sauerlandstern angeschaut habe, gab’s ein Programm mit drei Klöstern und ein paar durchaus hübschen Städten: Brilon (Bild oben), Marsberg (wo sich Karl der Große und Wittekind getroffen haben) und vor allem Warburg (Bild unten)

Mahi Mahi

Goldmakrele mit Thai-Gemüse und Reis mit Ingwer-Curry. ?

Nachtisch Mango-Joghurt-Parfait.


Und am Nebentisch vier ältere Herren aus Oberhausen. Großartige Gespräche. Könnte ich stundenlang zuhören. Ruhrpottmenschen sind einfach die Besten. Echt jetzt.  ? ?

Gießen

Gießen. Schöne historische Altstadt mit viel Fachwerk. Die aber bedauerlicherweise 1944 zerstört wurde. Nach dem Wiederaufbau spielt die Stadt nun in einer Liga mit etwa Pforzheim, Ahlen oder Heilbronn. Selbst einigermaßen gelungene 50er-Jahre-Bauten (siehe Bild oben) finden sich kaum. Kann die Stadt ja nix für, is aber so.

Dafür war offenbar gerade Semesterbeginn, und die Neuen mußten überall in der Stadt unter Gejohle Aufgaben erfüllen und/oder Kleidung ablegen. Super für Fans von Junggesellenabschieden. 

Irgendwie ist das ganze Mittelhessen eigentlich nur dazu da, den Weg nach Norden unnötig zu  verlängern… ?
Hoffe, hier liest kein Gießener mit… ??

Augusta Vindelicorum

Morgen Augsburg. So zumindest steht es in Thomas Bernhards Stück „Die Macht der Gewohnheit“, in dem Augsburg insgesamt nicht allzu gut wegkommt, wenn ich an Zitate wie „muffiges, verabscheuungswürdiges Nest“ oder „Lechkloake“ denke.

Der Lapin Voyageur sagt „Heute Augsburg“, und die Stadt kommt deutlich besser weg, ist nämlich mindestens hübsch, wenn nicht schön und bietet gleich mehrere herausragende Sehenswürdigkeiten, neben der Kirche St.Ulrich / St. Afra (mit einer Krypta mit den Gräbern der beiden Heiligen) auch das Ensemble von Perlachturm und Rathaus.

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Auf den Perlachturm kann man rauf und dann runtergucken.

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Fin

So, das war meine Tour de France 2016. Sie war 3.359 Kilometer lang und sehr gut.

Ich wäre gerne noch geblieben, weshalb sich meine momentane Gefühlslage recht gut mit dem Bild eines Kapitells in der Kirche von Neuvy-Saint-Sépulchre visualisieren läßt.

Der Reisehase erzählt derweil den Kumpels von der Tour, was ich dann in den nächsten Tagen auch gerne mache. Gerne auch bei Käse und Rotwein.

Merci à tous, à bientôt
Le lapin voyageur