Lavaur liegt in etwa zwischen Toulouse und Castres am Ufer des Agout im sogenannten Pays de Cocagne, was man wörtlich ungefähr mit Schlaraffenland übersetzen kann.

Den Reichtum verdankte die Stadt vor allem dem Anbau von Färberwaid, aus der man Indigo-Farbstoffe herstellte. Die zu Ballen gebundenen Blätter der Pflanze heißen „cocagne“, daher der Name der Landschaft. Schon früher, nämlich im 14. Jahrhundert, war Lavaur zum Bischofssitz ernannt worden und erhielt die Kathedrale Saint-Alain mit ihrem für die Region so typischen achteckigen Turm.

Sie ist im Inneren recht düster, weil die kleinen Fenster nur wenig Licht reinlassen und die Wände außerdem sehr dunkel bemalt sind.

Ansonsten sind die meisten der Gebäude in der Innenstadt wenigstens zum Teil aus dem typischen roten Backstein errichtet, der das Bild der gesamten Region um Toulouse prägt.


