Zehdenick

Der Reisehase fährt weiter ostwärts und kommt nach Zehdenick, eine hübsche, sympathisch wirkende Kleinstadt an der Havel.

Wahrzeichen ist neben dem Rathaus (oben) vor allem die Hastbrücke, eine Klappbrücke über die Havel.

Im Osten der Stadt stehen die Ruinen des Zisterzienserinnenklosters Zehdenick.

Ein bemerkenswertes Industriedenkmal liegt etwas außerhalb: Der Ziegeleipark Mildenberg. Auf einem sehr großen Gelände direkt an der Havel gab es gleich zwei große Ziegeleien. Das Gelände ist, kann man sagen, ein weites Feld. Hihi.

Nachdem 1887 die örtlichen Tonvorkommen entdeckt wurden, siedelten sich die Ziegeleien hier an. Die Ziegel konnten per Lastkahn direkt über die Havel abtransportiert werden, vor allem in Richtung Berlin, wo die Nachfrage riesig war. Unmittelbar nach der Wende, 1991, wurde der VEB Ziegelwerk Zehdenick abgewickelt.

Es stehen auf dem Gelände noch zahlreiche Bauten, unter anderem drei Ringöfen zum Brennen der Ziegel.

Das weite Feld bietet außerdem genügend Platz für diverse Feldbahnen. Diese Lok, von Henschel in Kassel gebaut, hatte einen weiten Weg bis hierher an die Havel: Sie arbeitete in den Stumm’schen Eisenwerken in Neunkirchen/Saar.

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