Schlußpunkt der Tour durch Westfalen ist Bad Arolsen, auch wenn der Ort natürlich nicht mehr zu Westfalen, sondern heute zu Hessen gehört und bis 1929 noch Hauptstadt des Fürstentums bzw. Freistaates Waldeck-Pyrmont war.

Schlußpunkt der Tour durch Westfalen ist Bad Arolsen, auch wenn der Ort natürlich nicht mehr zu Westfalen, sondern heute zu Hessen gehört und bis 1929 noch Hauptstadt des Fürstentums bzw. Freistaates Waldeck-Pyrmont war.

Die Stadt ganz im Osten des heutigen NRW begrüßt einen schon auf den Ortsschildern mit der Aufschrift “Hansestadt Warburg”. Eigentlich sind es sogar zwei Städte, denn Warburg besitzt eine Ober- und eine Unterstadt, weshalb sich ein Stadtrundgang schnell zu einer kleineren Wanderung ausweitet. Einen Eindruck von der Stadtsilhouette gewinnt man zum Beispiel vom Diemelufer:

Der Reinhardswald ist ein Mittelgebirge westlich der Weser im recht dünn besiedelten nördlichen Hessen, an dem sämtliche Hauptverkehrswege heute in ziemlicher Entfernung vorbeiführen. Die Sababurg soll zum Beispiel angeblich das Dornröschenschloß der Grimm’schen Märchen sein. Wenn man am Sonntagmorgen durch die ehemalige Kreisstadt Hofgeismar flaniert, glaubt man das mit dem Dornröschenschlaf gerne. Würde nicht aus einem Café lautes Lachen auf die Straße dringen, ich hielte die Stadt für weitgehend ausgestorben.

In der Zeit um 1700 wollte Landgraf Carl seiner Grafschaft Hessen-Kassel einen wirtschaftlichen Aufschwung bescheren und plante daher eine Kanalverbindung von der Weser zur Lahn und damit zum Rhein.

Das Eggegebirge ist so etwas wie die Fortsetzung des Teutoburger Waldes nach Süden. Es verläuft in Nord-Süd-Richtung von Horn-Bad Meinberg bis ins Sauerland. Oberhalb von Bad Driburg liegt am Steilhang eines Berges die Burgruine Iburg.

Östlich von Bielefeld (das ich aus Zeitgründen dieses Mal auslassen muß) liegt die alte Hansestadt Lemgo.

Der Teutoburger Wald ist ein langgestrecktes Mittelgebirge, das sich quer durch Westfalen zieht, von Hörstel im Nordwesten bis hinter Detmold im Südosten. Mittendrin liegt Bielefeld. Einen schönen Blick über einen Teil des Teutoburger Waldes hat man vom Luisenturm auf der Johannisegge bei Borgholzhausen.

Vom eigentlichen Thema dieser Tour, Westfalen, bin ich hier zwar schon ziemlich weit weg, aber Loccum ist eine Lücke in meiner Zisterzienser-Sammlung, die ich schon lange schließen will. Hier steht nämlich eine der schönsten und ältesten Zisterzienserkirchen Deutschlands und eine der am besten erhaltenen frühen Klosteranlagen der Zisterzienser.

Stadthagen liegt knapp 20 Kilometer von der Weser entfernt am nördlichen Rand des Weserberglandes. Die Stadt wurde 1222 von den Grafen von Holstein-Schaumburg gegründet, die hier auch ihr Residenzschloß errichteten.

Vom nordrhein-westfälischen Vlotho sind es nur ein paar Kilometer flußaufwärts bis Rinteln, das schon in Niedersachsen liegt und eine weitere sehenswerte Stadt im Weserbergland ist.
