Die Weser bildet streckenweise die Grenze zwischen den Bundesländern NRW (im Bild links) und Niedersachsen.

Die Weser bildet streckenweise die Grenze zwischen den Bundesländern NRW (im Bild links) und Niedersachsen.

Nun geht’s aber hinunter zur Weser. Schwerpunkt im ersten Teil dieser Tour ist das Weserbergland, speziell das Wesertal zwischen Beverungen im Süden und Bodenwerder im Norden. Und hier ist der namensgebende Fluß:

Das kleine, zwischen verschiedenen Gebirgszügen wie dem Ith gelegene Städtchen ist der Geburtsort von Wilhelm Raabe, der hier vor der Wilhelm-Raabe-Schule steht und in Richtung Rathaus blickt.

Ich war ja im März in Doberan und dort sehr begeistert von der Klosterkirche. Der Gründungskonvent Doberans kam von hier:

Größte Attraktion des kleinen Kurortes Bad Gandersheim ist zweifellos die romanische Stiftskirche.

Manchmal schaut die Weltgeschichte auch in ganz kleinen Orten vorbei. So wie 1626 zum Beispiel, als Lutter am Barenberge seinen Platz in den Geschichtsbüchern erhielt. Und zwar genau hier:

Die kleine Stadt Bockenem liegt im Ambergau im Harzvorland. Heute 4.300 Einwohner klein, gehörte die Stadt im Mittelalter der Hanse an. Man kann die damalige Bedeutung Bockenems noch am Ausmaß der Stadtkirche St. Pankratius ablesen.

Osterode liegt auf der Reiseroute, weil hier ein Kloster der Zisterzienserinnen stand, das mir noch in der Sammlung fehlt. Vom Kloster, das in der Reformation aufgehoben wurde, kann man heute noch die Kirche sehen, die allerdings nach Umbauten im Lauf der Jahrhunderte nicht mehr sehr zisterziensisch aussieht.

Das westliche Harzvorland ist – in Teilen – eine Muschelkalk-Landschaft. Das macht sich an verschiedenen Stellen bemerkbar, zum Beispiel an der Quelle der Rhume.

Eigentlich war ich letztes Jahr ja schon in Duderstadt und hatte es daher für dieses Jahr gar nicht auf der Routenplanung, aber das Wetter ist so gut und das Licht so schön, daß ich einfach nicht ohne Halt vorbeifahren mag.
