Nach längerer Zeit geht die Reise endlich mal wieder in den Stuttgarter Raum, und zwar nach Esslingen, mit einem Abstecher auf die Filder-Hochebene.

Nach längerer Zeit geht die Reise endlich mal wieder in den Stuttgarter Raum, und zwar nach Esslingen, mit einem Abstecher auf die Filder-Hochebene.

Das Album Nummer 26 ist da. Und zwar schon länger, aber die Beiträge aus Vilnius und Graubünden hatten Vorrang. Aber jetzt, in den reisefreien Monaten, liegt der Schwerpunkt wieder auf der Reisehasen-Albumreihe. In diesem Band fährt der Reisehase in die Eifel und den Westerwald.

Bei Schaffhausen bildet der Hochrhein den Rheinfall, einen der größten und wasserreichsten Wasserfälle Europas.

In der Regel bildet der Hochrhein die Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz, aber es gibt Ausnahmen. Eine davon ist Schaffhausen, die nördlichste Stadt der Schweiz und der Hauptort des gleichnamigen Kantons. Schaffhausen liegt am rechten Rheinufer, also nördlich des Flusses. Wahrzeichen der Stadt ist der Munot, wie die große Festungsanlage auf dem Emmersberg heißt.

Grundsätzlich bildet der Rhein zwischen dem Bodensee und Basel die Grenze zwischen der Schweiz und Deutschland. Im Bereich von Schaffhausen gilt das aber eher nicht: Die Schweizer Stadt liegt nördlich des Rheins, und der Grenzverlauf ist in der Ecke deutlich komplizierter. Das zeigt sich in Büsingen, der östlichen Nachbargemeinde von Schaffhausen, einem Örtchen von etwa 1.500 Einwohnern. Büsingen gehört zu Deutschland, ist aber vollständig von Schweizer Gebiet umgeben. Eine Exklave also, stolze 7,6 Quadratkilometer groß.

Zum Start in die letzte Etappe der Reise: Ein kurzer Halt in (und ein kurzer Beitrag zu) Marthalen, einem kleinen Dorf im Norden des Kantons Zürich, nicht weit vom Rhein entfernt gelegen.

Stein liegt am Austritt des Rheins aus dem Untersee zu beiden Seiten des Flusses.

Im Norden grenzt der Kanton Thurgau an den Bodensee (zwischen Kreuzlingen und Arbon) und den Untersee, also den Seeteil westlich der Engstelle, an der auch Konstanz und das thurgauische Kreuzlingen liegen.

Der Kanton Thurgau reicht im Süden wie ein Keil zwischen die Kantonsgebiete von Zürich und St. Gallen. Diese Gegend wird Hinterthurgau genannt, oder Tannenzapfenland, wegen der vielen Nadelwälder.

Der Thurgau ist erst seit 1803 ein Schweizer Kanton, war aber schon seit dem 16. Jahrhundert als sogenannte “gemeine Herrschaft” ein Untertanengebiet der Eidgenossen. Davor war die Region südlich des Bodensees längere Zeit eng mit Konstanz verbunden. Die Thurgauer versuchten auch mehrfach, Konstanz zur Eidgenossenschaft zu holen, was aber nie gelang.
