Am Aveyron

Nördlich des Aveyron liegt eine Region, die historisch zum Teil zur Grafschaft Rouergue, zum Teil zur Grafschaft Quercy gehörte und auch heute gar nicht so einfach zuzuordnen ist. Mit Tarn, Tarn-et-Garonne, Lot und Aveyron treffen hier gleich vier Départements aufeinander. Der Aveyron bildet für diesen Teil der heutigen Tagesetappe so etwas wie die Südgrenze. Man überquert ihn zum Beispiel in Saint-Antonin-Noble-Val, einer hübschen Kleinstadt im Département Tarn-et-Garonne.

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Puycelsi und Bruniquel

Am Aveyron, der sich ein tief eingeschnittenes Tal mit vielen Schleifen in die westlichen Ausläufer des Zentralmassivs und in die Landschaft der Rouergue gegraben hat, liegen nicht viele Dörfer, aber zwei sehr hübsche Festungsorte: Puycelsi und Bruniquel. Hier der Blick auf Puycelsi, für das man auch die Schreibweise Puycelci finden kann.

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Tarn-et-Garonne

Das Département Tarn-et-Garonne, Nummer 82, besitzt sehr unterschiedliche Landschaften: Im Südwesten liegt die Lomagne, eine meist nur leicht hügelige Ebene im Pyrenäenvorland. Aber das ist eine andere Geschichte bzw. Reise. Im Nordosten liegen Ausläufer des Zentralmassivs; die werden wir uns morgen anschauen. Heute ist die Mitte des Départements an der Reihe: Die Gegend um die Präfektur (also den Hauptort) Montauban.

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Castres und Mazamet

Am nördlichen Fuß der Montagne Noire liegen mit Castres und Mazamet zwei größere Städte, die sich im Stadtbild deutlich unterscheiden. Castres, am Agout gelegen, ist deutlich größer als Mazamet, ist als ehemaliger Bischofssitz und Unterpräfektur des Départements Tarn auch viel bedeutender und bietet außerdem einige Sehenswürdigkeiten mehr.

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