Von Ascona ist es nur ein kurzer Spaziergang bis nach Locarno.

Von Intragna im Centovalli sind es nur noch ein paar Kilometer bis nach Ascona, dem bekannten Kur- und Urlaubsort in wunderschöner Lage am Lago Maggiore.

Die Verbindung zwischen dem Ossola-Tal (um Domodossola) und dem Lago Maggiore bildet ein Quertal, das in West-Ost-Richtung verläuft. Es heißt in Italien Valle Vigezzo und in der Schweiz Centovalli. Die Grenze ist zwischen dem kleinen Schweizer Dorf Camedo und einem italienischen Zollhaus, in dessen Umgebung einfach nur viel Wald und gar kein Ort ist. Das Valle Vigezzo/Centovalli ist insgesamt dicht bewaldet, und der Maggia-Nebenfluß Melezza hat sich hier sehr tief in die Berge eingegraben.

Am südlichen Fuß des Simplon liegt Domodossola in einem weiten Talkessel, der vom Toce (von der Tosa) durchflossen wird. Von der Grenze bis zum Stadtzentrum sind es gut zwanzig Kilometer.

Nach der Simplon-Paßhöhe kann man das Auto einfach rollen lassen und kommt nach etwa neun Kilometern in Simplon-Dorf an.

Heute steht die längste und wohl auch anstrengendste Tagesetappe auf dem Programm: Von Brig (bzw. Naters, wo das Hotel ist) über den Simplonpaß nach Domodossola und von dort durchs Centovalli zum Lago Maggiore. Und nachmittags denselben Weg wieder zurück. Alternative Routen wären weite Umwege.

Zermatt, am südlichen Ende des Mattertals gelegen, ist natürlich untrennbar mit dem wohl bekanntesten Berg der Alpen verbunden: Das Matterhorn begegnet einem nicht nur in sämtlichen Prospekten zum Wallis, sondern auch schon im Ortskern, obwohl man es von dort noch gar nicht so richtig sehen kann. Aber man findet es zum Beispiel in leicht stilisierter Form am Murmeltierbrunnen.

Die heutige Tagesetappe führt in zwei bekannte Urlaubsorte im Wallis: Saas-Fee und Zermatt liegen in zwei benachbarten Seitentälern des Rhônetals.

Fiesch hat zwar nur 900 Einwohner, bildet aber trotzdem so etwas wie den Hauptort des Goms. Der alte Ortskern liegt auf einem Felsen über der Rhône.

Das Goms ist der östlichste Teil des Wallis, also der obere Teil des Flußtals der Rhône von deren Quelle am Rhônegletscher bis etwa nach Grengiols. In dieser dünn besiedelten Region leben nur acht Einwohner pro Quadratkilometer; insgesamt hat der gesamte Bezirk Goms nur 4.500 Einwohner. Große Teile des Bezirks sind allerdings auch Hochgebirgsregionen und faktisch unbewohnbar. Die Orte liegen eigentlich alle im Talgrund oder am unteren Berghang an der Furkastraße. Die Bilder sind aus Oberwald, Münster und Reckingen.
