Von Villefranche-de-Rouergue geht die Reise heute weiter, zunächst in Richtung Osten bis Rodez und von dort in einem großen Bogen nach Nordwesten bis nach Aurillac, das schon zur Auvergne gehört. Zunächst verläuft die Reiseroute aber am Aveyron entlang nach Belcastel, einem kleinen Dorf, das äußerst idyllisch im Flußtal liegt. Bei diesem Ortsbild ist die Mitgliedschaft bei den „Plus Beaux Villages de France“ fast schon zwangsläufig.

Ich hatte im Vorfeld der Reise ein Hotel in Belcastel in der engeren Auswahl; allerdings wäre die Zufahrt zum Hotelparkplatz über die Brücke des Ortes gegangen, die tatsächlich für den Autoverkehr freigegeben ist, auch wenn sie nicht so aussieht. Aber die Tagesetappe nach Cahors wäre von hier aus sehr viel länger geworden; Villefranche-de-Rouergue lag da einfach günstiger, und das Hotel dort war auch sehr schön, auch wenn es anfangs einen unfreundlichen und fast schon absurd einsilbigen Empfang durch die Dame an der Rezeption gab (der Rest der Belegschaft war dann zum Glück nicht so). Wie auch immer, die Brücke in Belcastel erlebe ich jedenfalls lieber zu Fuß als per Auto.

Der Rundgang durch das kleine Dörfchen mit offiziell nur etwa 190 Einwohnern ist schnell absolviert. Jedenfalls wenn man sich, wie der Reisehase heute, vor dem Aufstieg zum Château drückt. 😉 Aber die Tagesetappe ist lang, und da kommen noch einige weitere Haltepunkte.
