Saint-Flour

Erster Halt auf dieser Tour ist Saint-Flour, eine Kleinstadt im Département Cantal im Süden der Auvergne. Es gibt hier eine Oberstadt auf einem hochgelegenen Basalt-Plateau und eine Unterstadt mit der Kirche Ste-Christine an einem kleineren Fluß namens Ander.

Die Auvergne ist ja größtenteils vulkanischen Ursprungs, und das graue Gestein wird auch überall zum Bauen genutzt. Das sieht man auch am Rathaus von Saint-Flour an der Place d’Armes:

Und an der alten Collégiale Notre-Dame. Die Stadt ist übrigens nach einem lokalen Heiligen benannt, der im frühen Mittelalter in der Auvergne missioniert haben soll. Er hieß Florus und hat also nicht mit irgendwelchen chemischen Elementen zu tun, die sich ja sowieso anders schreiben (ou vs. uo).

Am Rathaus und an der Kathedrale (Saint-Flour ist seit 1317 Bischofssitz) hat man von einer Aussichtsterrasse einen schönen Blick nicht nur auf die Unterstadt, sondern auch in die Landschaften, in denen Saint-Flour liegt: Im Westen die Hochebene der Planèze und die Berge des Cantal, im Osten (Blickrichtung im folgenden Bild) die Hochfläche der Margeride.

Der Reisehase schlendert durch die hübschen Altstadtgassen und sieht verheißungsvolle Schaufenster. Im Kofferraum ist extra Platz gelassen, der sich im Lauf der Reise füllen soll. Gerade hier in den zentralen Regionen Frankreichs, in der Auvergne, im Périgord, im Velay usw., ist das überhaupt kein Problem.

Angekommen: Reisehase.

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