Von Malahide nach Portmarnock

Bei Malahide mündet der Broadmeadow River in die Irische See, ein eigentlich gar nicht so großer Fluß, der aber nahe der Küste zunächst eine große Lagune und dann einen breiten Mündungstrichter bildet.

Ab Malahide verläuft ein schöner Küstenweg an der Südseite der Flußmündung bis in den Nachbarort Portmarnock – und weiter, aber der Reisehase ist nur bis dorthin gegangen. Und zwar bei überwiegend sonnigem Wetter, aber starkem (und kaltem) Wind, der eigentlich diese gesamte Reise mal mehr, mal weniger begleitet hat.

Blick zurück auf Malahide:

Der Fluß hat hier eine weite Sandfläche geschaffen. Vor dem Schwimmen wird aber gewarnt, weil es starke Strömungen gibt (und weil sich die Gezeiten in der flachen Küstenlandschaft stark bemerkbar machen).

Vor der Küste liegt die Felseninsel Lambay Island 2,5 qkm klein, aber mit einigen wenigen Einwohnern, die mit Einsamkeit und Abgeschiedenheit kein Problem haben dürfen. Es gibt ein Castle, ein paar Häuser, einen kleinen Hafen und Wiesen und Felsen. Es dürfte nicht ganz einfach sein, sich da zu versorgen.

Die sandige Flußmündung geht dann ins offene Meer über, und die Küste wird felsiger, bleibt aber weitgehend flach.

Portmarnock hat dann wieder einen größeren Badestrand; man sieht ihn hier hinter dem Martello Tower, mit dem früher die Küste bewacht wurde.

Im Hintergrund liegt die Halbinsel Howth und davor eine unbewohnte Felseninsel namens Ireland’s Eye. Howth werden wir uns aber morgen noch aus der Nähe anschauen.

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