Dungannon

Dungannon, etwa 16.000 Einwohner, liegt im östlichen County Tyrone etwas südwestlich des Lough Neagh und südöstlich der Sperrin Mountains.

Die Kleinstadt ist jetzt nicht unbedingt spektakulär, lag aber auf dem Weg von den Sperrins nach Süden, weil die Rundreise heute schon zu Ende geht und der kleine weiße VW Polo wieder zurück nach Drogheda muß. Was übrigens unerwartet spannend wird, weil die Iren seit ein paar Tagen gegen die hohen Spritpreise protestieren. Die sind zwar noch gut 20 bis 30 Cent unter dem deutschen Niveau… Trotzdem gibt es Straßenblockaden, und weil auch die Häfen und die Ölraffinerien blockiert sind, geht den Tankstellen inzwischen der Kraftstoff aus.

Eine Straßenblockade auf der M1 (Belfast-Dublin) bei Dundalk kann ich gut umfahren (über die Ostumgehung der Stadt, die frei ist), und in Drogheda kann ich an einer Tankstelle den Mietwagen auch volltanken. Glück gehabt; die Tankstelle in Malahide zum Beispiel, wo ich jetzt bin, hatte gestern schon nichts mehr.

Aber ich war ja erzähltechnisch noch in Dungannon. Die Stadt war der Sitz des O’Neill-Clans, der bis ins 17. Jahrhundert diese Region im Norden der irischen Insel beherrschte und in der Stadt seine Burg errichtete. Davon stehen nur noch zwei runde Türme auf dem Castle Hill.

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