Sage bloß keiner, es gäbe hier nichts zu sehen.

Mitten im Burren steht dieser Dolmen: Poulnabrone ist mindestens 5000 Jahre alt und stammt aus der Jungsteinzeit.

Im Norden des County Clare liegt der Burren: Ein weites Bergplateau aus Kalkstein, eine bizarre und faszinierende Landschaft.

Und jetzt alle: “Low lie the fields of Athenry, where once we watched the small free birds fly…”

Portumna (Port Omna) liegt an der Ostgrenze des County Galway am Shannon, der hier in den Lough Derg fließt. Die Hauptsehenswürdigkeit des Ortes ist Portumna Castle aus dem frühen 17. Jahrhundert, das im Gegensatz zu vielen anderen Schlössern und Burgen Irlands mal keine Ruine ist.

Das County Galway ist nach Cork die zweitgrößte irische Grafschaft. Sie reicht von der Westküste bis weit ins Insel-Innere, wo der Shannon ein Stück die Grenze zu den Nachbar-Counties (Tipperary, Offaly, Roscommon) bildet. Ganz im Osten der Grafschaft liegt zum Beispiel die Kleinstadt Ballinasloe (Béal Átha na Slua – es wird Zeit, daß ich die irischen Namen wieder dazuschreibe).

Der Shannon ist hier bei Carrick zwar noch recht jung, aber dennoch schon sehr breit. Fünf Bögen benötigte man für die Brücke über den Fluß.

Der Hauptort Roscommon liegt ziemlich zentral in der gleichnamigen Grafschaft, die sich weit in Nord-Süd-Richtung erstreckt. Luftlinie sind es fast 100 Kilometer zwischen der Nordspitze und Shannonbridge ganz im Süden.

Roscommon wird genau wie Longford vom Tourismus und von den Reisebüchern systematisch ignoriert; in beiden Reiseführern, die ich dabei habe, wird die Stadt nicht erwähnt. Und den gleichnamigen Counties geht es weitgehend genauso. Dabei ist insbesondere Roscommon sehr ansehnlich und hat einiges an Sehenswertem zu bieten. Zum Beispiel das Old Gaol, das alte Gefängnis.
