La Canourgue ist ein kleineres Städtchen, das zum Département Lozère gehört und im Übergangsbereich zwischen dem Gévaudan und den Cévennen liegt.

La Canourgue ist ein kleineres Städtchen, das zum Département Lozère gehört und im Übergangsbereich zwischen dem Gévaudan und den Cévennen liegt.

Wie andere Flüsse, die das Zentralmassiv durchqueren, bildet auch der Tarn auf weiten Strecken ein sehr sehenswertes Flußtal: Der Tarn hat sich tief in die Hochflächen der Cévennen (die meist aus Kalkstein bestehenden Causses) eingeschnitten und fließt in zahlreichen Schleifen westwärts.

Der Hauptort des Départements Lozère ist Mende, und da Lozère das einwohnerärmste aller französischen Départements ist, ist auch Mende nicht gerade riesig: 12.500 Einwohner reichen für den Status als größte Stadt in weiter Umgebung.

Das Gévaudan liegt östlich des kargen und dünn besiedelten Aubrac und ist ebenfalls eine recht dünn besiedelte Bergregion. Nur nicht ganz so karg und unwirtlich, sondern dichter bewaldet. Die alte Grafschaft kam irgendwann im 16. Jahrhundert zum Langedoc und liegt heute im Département Lozère, das zur Region Languedoc-Roussillon gehört (bzw. Okzitanien, wie das riesige Gebilde seit der Gebietsreform heißt und zu dem auch die Region Midi-Pyrénées gehört). Im Gévaudan hält man aber vor allem seine eigene Fahne hoch.

Das Aubrac zählt aufgrund der kargen Böden und des rauhen Klimas zu den am dünnsten besiedelten Gegenden Frankreichs. Es gehört größtenteils zum Département Lozère, dem Département mit der geringsten Einwohnerzahl in Frankreich. Hier leben gerade einmal 15 Einwohner pro Quadratkilometer. Zum Vergleich: In der Uckermark sind es fast dreimal so viele.

Im Grenzbereich zwischen der Auvergne und dem Zentralmassiv liegt das Aubrac, eine sehr karge und sehr dünn besiedelte Hochebene, die im Norden von der Truyère und im Süden vom Tal des Lot begrenzt wird.

An der Truyère waren wir ja gestern schon, am Viaduc de Garabit. Unterhalb der Eisenbahnbrücke bildet der Fluß ein tief eingeschnittenes Tal, die Gorges de la Truyère.

Zum Start in die Tagesetappe: Kurzer Halt in Apcher, einem winzig kleinen Dörfchen mit nur etwa 70 Einwohnern auf einem Berg am westlichen Rand des Gévaudan, mit den Ruinen einer mittelalterlichen Burg und einer alten Kapelle.

Etwas südlich von Saint-Flour fließt die Truyère durch ein recht tiefes Tal, das von einer sehr hübschen Eisenbahnbrücke gequert wird.

Erster Halt auf dieser Tour ist Saint-Flour, eine Kleinstadt im Département Cantal im Süden der Auvergne. Es gibt hier eine Oberstadt auf einem hochgelegenen Basalt-Plateau und eine Unterstadt mit der Kirche Ste-Christine an einem kleineren Fluß namens Ander.
