Fiesch hat zwar nur 900 Einwohner, bildet aber trotzdem so etwas wie den Hauptort des Goms. Der alte Ortskern liegt auf einem Felsen über der Rhône.

Auch hier gibt es die schon im vorangegangenen Beitrag ausführlich gewürdigten Gommer Holzhäuser. Gommer (und nicht etwa Gomser) ist übrigens das Adjektiv zu Goms. Und wo wir gerade bei Sprache sind: Den Ortsnamen spricht man Fi-esch aus, nicht wie z.B. in Rindviech. (Wir Saarländer machen ja keinen Unterschied zwischen -sch und -ch).


Fiesch ist Haltepunkt an der Furka-Bahnstrecke und des Glacier-Express. Außerdem kommt man von hier ins Binntal, ein ziemlich unberührtes Seitental, das vor allem für seine Funde seltener Minerale und Kristalle bekannt ist. Wir waren bei einem Familienurlaub im Wallis auch mal hier und haben ein paar Steine hochgehoben, aber nichts Weltbewegendes gefunden (oder das, was wir gefunden haben, nicht als weltbewegend erkannt).

Von Fiesch aus führt außerdem eine Gondelseilbahn hinauf zum Eggishorn, und deshalb werden wir in ein paar Tagen nochmal nach Fiesch zurückkommen. Aber vorher stehen noch ein paar andere Dinge auf dem Tourenprogramm.