Erwitte

Zwischen Dortmund und Paderborn verläuft der Hellweg, der alte Handelsweg, nahezu schnurgerade. Die flache Landschaft bot keine Hindernisse und also keinen Grund für Kurven. Man sieht das heute noch daran, daß die Hellweg-Städte fast auf einer Geraden liegen: Dortmund, Unna,, Werl und Soest zum Beispiel, und weiter östlich Erwitte.

Hier lag schon zu karolingischer Zeit ein Königshof, an dessen Stelle heute ein Fachwerkhof steht.

Ein Schloß hat Erwitte auch zu bieten. Es stammt aus dem frühen 17. Jahrhundert.

Nur ein paar Kilometer entfernt liegt Bad Westernkotten, ein Solebad mit gleich mehreren salzhaltigen Quellen.

Im weitläufigen Kurpark stehen zwei Gradierwerke, an denen die Kurgäste inhalieren und die Dorfjugend sich auf eine Zigarette trifft (um dann in vermutlich 40 bis 50 Jahren als Kurgast zurückzukommen).

Zwischen Erwitte und Soest steht beim kleinen Ort Schmerlecke eine hübsche Windmühle.

Am Himmel braut sich gegen Abend etwas zusammen. Was aussieht wie der Weltuntergang ist aber gar nicht so schlimm; ich werde nicht mal naß. Der Weltuntergang findet ja parallel gerade überall statt und sieht anders aus.

Wie man sehen kann, ist die Gegend wirklich nahezu topfeben. Der Blick geht hier nach Süden; am Horizont kann man die Ausläufer des Sauerlandes (Arnsberger Wald) erahnen.

Später klart es wieder auf. In Bad Sassendorf, wo ich die ersten Tourtage im Hotel bin, kann ich abends schon wieder bei Sonne durch den Ort gehen. Man hat hier übrigens dem Esel-Schubsen ein Denkmal gesetzt. 😉

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