Vilsbiburg

Hier soll es nun ausnahmsweise mal nicht um Hasen gehen, sondern um Raben. Genauer gesagt um Rote Raben.

Vilsbiburg ist nämlich die kleinste Bundesliga-Stadt – im Volleyball. Der Verein aus dieser Volleyball-Hochburg spielt schon lange in der Bundesliga, anfangs unter dem Dach des örtlichen TSV, ehe die Bundesligamannschaft als Rote Raben Vilsbiburg ausgegliedert wurde. Diese konnte 2008 und 2010 den Meistertitel an die Vils holen. Zweimal (2009 und 2014) gelang außerdem der Pokalsieg; beim zweiten Mal stand auch Jennifer Geerties für die Roten Raben auf dem Feld.

Aber jetzt erstmal ein Stadtrundgang. Zentrum Vilsbiburgs ist der langgestreckte Stadtplatz zwischen dem Stadtturm und der Vilsbrücke.

Die große Stadtpfarrkirche steht nicht am Stadtplatz, sondern etwas abseits.

Dann geht’s jetzt aber zum Volleyball, zum Spitzenspiel (naja, fast: Der Vierte empfängt den Dritten) der Volleyball-Bundesliga: Vilsbiburg gegen den SC Potsdam. Gespielt wird in der neuen Ballsporthalle. Die ist erst ein paar Jahre alt (2011 eröffnet) und ersetzte die in der Nähe stehende Vilstalhalle.

Sie ist von außen ein recht schlichter Kastenbau, aber innen sehr geräumig und für etwa 2.000 Besucher ausgelegt.

So viele kommen nicht ganz, aber mit 1.557 Zuschauern ist die Halle gut besucht. Potsdam macht allerdings die Hoffnungen auf ein spannendes Match ziemlich schnell zunichte und braucht kaum länger als 70 Minuten, um das Spiel mit 3:0 zu gewinnen. Knapp war’s nur in Satz 2 (22:25).

Die Stimmung in der Halle ist trotzdem gut. Es wird immer wieder richtig laut. Und in den Pausen spielt – standesgemäß – das Blasorchester der örtlichen Realschule (im unteren Bild oben rechts).

Schön war’s. Auch wenn ich den Raben kein Glück gebracht habe. 😉

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