Source de la Loue

Im Reiseführer wird die Quelle der Loue als einer der schönsten Plätze im gesamten Jura genannt. Und das ist tatsächlich nicht ganz von der Hand zu weisen.

Breit und mit viel Tempo schießt der Fluß aus einer Höhle im Kalkgestein, am Fuß einer hohen Felswand.

Das Wasser der Loue stammt teilweise vom Doubs, zu dem eine unterirdische Verbindung besteht. Das weiß man erst seit 1903. Da brannte in Pontarlier eine Absinth-Distillerie ab, der Absinth floß in großen Mengen in den Doubs – und ein paar Tage später roch die Loue-Quelle nach Anis…

Die Felsen bilden seltsame Formationen, die die Entstehung des Gebirges durch Auffaltung schön erkennen lassen, selbst für Geologie-Laien wie den Reisehasen.

Direkt an der Quelle wurden im 19. Jahrhundert Mühlen errichtet; es entstand hier fast ein kleines Dorf. Heute sieht man nur noch die Ruinen und Mauerreste der Gebäude.

Nur wenige Meter nach der Quelle wird der Fluß dann schon zur Stromerzeugung genutzt: Ein Wasserkraftwerk versorgt 20.000 Haushalte mit Strom.

Der Weg zur Quelle ist übrigens eine schon lm Mittelalter genutzte Verbindung; Spuren von Kutschenrädern im Stein zeugen davon.

Wie schön!

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