Castrop-Rauxel

Mitten im Ruhrgebiet wird’s plötzlich irisch.

Das liegt vor allem an William Thomas Mulvaney, einem Industriellen aus Dublin. Der erwarb eine Konzession für den Steinkohleabbau in der Gegend der heutigen Stadt Castrop-Rauxel. Das Bergwerk, das 1867 den Betrieb aufnahm, benannte er nach seiner Heimat: Zeche Erin. Von der Zeche steht noch das sehr hübsche Fördergerüst von Schacht 7.

Ebenfalls zur Zeche Erin gehörend, aber deutlich älter ist der Hammerkopfturm von Schacht 3. Er steht auf der anderen Seite des Zentrums von Castrop-Rauxel und stammt aus der Zeit kurz nach dem Ersten Weltkrieg.

Wie viele andere Orte im Gebiet zwischen Ruhr und Emscher waren auch Rauxel und Castrop bis zur Industrialisierung kleine Bauerndörfer. Heute hat die Stadt etwa 75.000 Einwohner. Das heutige Stadtzentrum ist eigentlich das Zentrum von Castrop.

Am Stadtrand steht die architektonisch interessante Stadthalle, ein Werk des berühmten dänischen Designers und Architekten Arne Jacobsen.

Davor: Ein Teil der … hm… Ich glaube, es war die Bühnenmechanik.

Und auch das gibt es in Castrop-Rauxel: Mitten im Grünen und in der Nähe des Rhein-Herne-Kanals steht das Wasserschloß Bladenhorst.

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