Eichsfeld

Ziel dieser Wochenend-Tour ist das Eichsfeld, eine Landschaft im nördlichen Thüringen, in Hessen und Niedersachsen.

Das Gebiet, das sich südlich an den Harz anschließt, gehörte seit dem Mittelalter lange Zeit zum Bistum Mainz. Bis heute ist das Eichsfeld daher ein katholisches Territorium, umgeben von Gebieten, die früh zum Protestantismus gewechselt waren: Sachsen, Kurhessen, Brandenburg.

Davon zeugen zahlreiche Klöster, die im Gegensatz zu denen in den Nachbarländern auch nach der Reformation weiterbestanden. Natürlich sind hier auch die Zisterzienser vertreten: Am Ende der viertägigen Tour sind sieben weitere Klöster auf meiner Liste abgehakt.

Beispiel: Reifenstein, 1162 gegründet, 1803 aufgehoben, heute ein Krankenhaus. Die barocke Kirche dient als Konzertsaal.

Von Marksußra kann ich nichts zeigen; auf dem Gelände steht heute ein Supermarkt.

Nicht zisterziensisch, aber auch zeigenswert ist das im Süden des Eichsfeldes gelegene Kloster Zella.

Mitten durch das Eichsfeld schnitt bis 1989 die deutsch-deutsche Grenze.

An einigen Stellen wurden sogar die Wachtürme erhalten, wie hier bei Bartolfelde.

Das Eichsfeld ist eine leicht gewellte Vorgebirgs-Landschaft, die vor allem landwirtschaftlich geprägt ist. Beim Abendspaziergang durch die Felder bieten sich sehr hübsche Ausblicke.

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