Eisenstadt

Eigentliches Ziel dieser Tour war ja ursprünglich das Burgenland. Davon ist nach dem kurzfristigen Umbau der Planung nicht viel geblieben; nur die heutige Tagesetappe führt hauptsächlich durch das östlichste Bundesland Österreichs.

Die Hauptstadt des Burgenlandes ist Eisenstadt; mit gerade mal 14.600 Einwohnern die mit Abstand kleinste der Länderhauptstädte.

Nützliches Wissen: Auf Ungarisch heißt die Stadt Kismarton (Klein-Martin).

Sie hat aber trotz der überschaubaren Größe einiges zu bieten, zum Beispiel das Haydn-Haus, in dem der Komponist zwölf Jahre lebte.

Und vor allem natürlich das monumentale und prächtige Schloß Esterházy, die Residenz der gleichnamigen Fürsten.

Das Schloß ist seit 1649 und bis heute ununterbrochen im Besitz der ungarischen Familie, die zu den Vertretern des europäischen Hochadels gehört. Das folgende Wortspiel muß jetzt sein, findet der Reiseházy.

Das Wetter (31°, Sonne) fordert offensichtlich seinen Tribut. Da ich das Bild mit Bordmitteln nicht geraderücken kann, müßt Ihr also mit dem unbearbeiteten und etwas schiefen Bildmaterial vorliebnehmen). Ist aber auf jeden Fall total authentisch!

Sankt Georgen ist ein Stadtteil von Eisenstadt, wirkt aber eher dörflich. Neben der hübschen Barockkirche prägen zahlreiche Weingüter den kleinen Ort.

Und die Attilatafel, die heute auf dem Hauptplatz steht, zeigt an, daß die Gegend (als römische Provinz Pannonien) schon in der Antike besiedelt war. Mit dem Hunnenkönig hat die Stele aber nichts zu tun; sie ist rein römisch.

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