Kaköhl

Und jetzt heißt es: Allez les Bleus! Nur der SCK!

Beim Lesen des Matchkalenders bin ich irgendwann mal über das Kreisliga-Plön-Derby zwischen dem SC Kaköhl und Knudde Giekau gestolpert, was vor allem in der Kombination aus Orts- und Vereinsnamen von beeindruckender Schönheit war. Der SC Kaköhl blieb danach im Blickfeld, und als Running Gag unter Kollegen betonte ich immer mal wieder, daß ich dieses Spiel jederzeit einem Hoffenheim-Spiel vorziehen würde. Wobei das kein Gag ist; das würde ich wirklich. Jedenfalls stand der SC Kaköhl seitdem recht hoch auf meiner Wunschliste, und heute schließe ich diese Lücke. 

Eigentlich mache ich diese ganze Tour nach Schleswig-Holstein ja ohnehin nur, um mir ein Spiel in Kaköhl anzuschauen. (Stimmt zwar nicht, aber ich fürchte, man glaubt mir das trotzdem).

SC Kaköhl also gegen TSV Lensahn (leider nicht gegen Knudde Giekau, denn die sind zwischenzeitlich in die Kreisklasse abgestiegen). Kreisliga Plön. Gespielt wird auf dem Sportplatz auf dem Radeberg.

Und vorher mache ich natürlich noch ein Rundgang durch Kaköhl, das zur Gemeinde Blekendorf gehört. Da die gesamte, aus acht Dörfern bestehende Gemeinde gerade mal 1.400 Einwohner hat, ist Kaköhl (300 Seelen) natürlich von sehr überschaubarer Größe. Die Ortsrunde ist daher auch keine beeindruckende sportliche Leistung.

Auch die Sehenswürdigkeiten sind schnell aufgezählt; es gibt nicht mal eine Kirche (die steht im Gemeindezentrum Blekendorf). Am Ortsrand gibt es immerhin die Megalithanlage Buschkate, drei Großsteingräber, die zeigen, daß diese Region schon zur Zeit um 2800 v. Chr. besiedelt war.

Wo der Name Kaköhl etymologisch herkommt, konnte ich nicht herausfinden. Da will ich nochmal genauer recherchieren. Immerhin weiß ich jetzt, wie man den Namen betont (wie von mir vermutet auf dem ö).

Der SCK verliert übrigens mit 1:3. ☹

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