Der fliegende Holländer

Anhaltisches Theater, Dessau.

Versank ich jetzt in wunderbares Träumen?

Ja, tat ich. Für den “Holländer” fahre ich von Bernburg gleich nach dem Fußballspiel hinüber nach Dessau. Die Aufführung war großartig, vor allem das Bühnenbild: Eigentlich sehr spartanisch, aber mit dem Einsatz von Lichtarchitektur gelingen tolle Bilder, vor allem in der Schlußszene, in der es Wagner ja auch musikalisch selbst für seine Verhältnisse ziemlich krachen läßt. Und die Sänger waren auch spitze, insbesondere die Senta und der Erik.

Daß ich während der Aufführung keine Bilder mache, versteht sich ja von selbst.

Zum Hintergrund des Stoffes der Sage vom Fliegenden Holländer könnte ich jetzt ausführlich die historischen Fakten erzählen. Aber warum sollte ich, wo sich doch gerade erst jemand diese Arbeit gemacht hat? In “Gibt es Geisterschiffe wirklich” (Rowohlt 2017) erzählt Olaf Fritsche das – und noch einiges mehr – nämlich sehr detailliert. Reisehasen-Leseempfehlung. Mit Gruß an den Autor. 😊

Und ich mache mich demnächst mal auf die Suche nach einer schönen Tristan-Aufführung. Der wäre jetzt mal wieder an der Reihe.

Ein Kommentar zu „Der fliegende Holländer

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