Wanderung im unteren Siegtal

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Aber jetzt ab an die Sieg.

18,20 km in 3:31 h: Die erste längere Wanderung des Jahres geht durch das Siegtal von Merten (Sieg) nach Blankenberg und zurück. Le retour du lapin randonneur.

Vom Bahnhof Merten, der komplett abseits jeder Bebauung in den Wiesen des Siegtals herumsteht, geht’s zunächst nach Merten. Hier steht ein Kloster der Augustinerinnen.

Dann weiter nach Blankenberg. Es ist Januar, also entwickelt sich das Ganze erwartungsgemäß recht bald zu einem Hindernislauf.

Zum einen hat Friederike hier gewütet, zum anderen hat sich durch den vielen Regen natürlich überall ordentlich Matsch angesammelt. Und auch die Kombination, die mir von der Schlammschlacht in Nordengland im Gedächtnis geblieben ist, ist einmal vertreten: Links Stacheldraht, rechts Brombeerhecken, in der Mitte ein Trog aus Schlamm, der der Länge nach durchquert werden muß.

Auf dem Weg liegt der kleine Ort Süchterscheid, mit ein wenig Fachwerk und einer alten Kapelle, um die herum 1957-65 eine Wallfahrtskirche errichtet wurde.

Gegen Mittag setzt sich dann die Sonne endgültig gegen den Nebel durch. Burg Blankenberg kommt so auch besser zur Geltung. Die große Burganlage liegt etwas außerhalb des Ortes auf einem Felsen über dem Siegtal.

Blankenberg selbst ist ein kleines Städtchen, dessen Altstadt mit viel Fachwerk von einem fast vollständig erhaltenen Stadtmauerring umgeben ist.

Weiter geht es durch die Auenlandschaft der Sieg, die hier in weiten Schleifen in Richtung Rhein fließt und aktuell sehr viel Wasser führt.

Zwischendrin kommt man noch durch Orte, die klingen, als habe man einen Ostasiaten nach dem Ortsnamen gefragt. Sehl kulios.

Entlang der Siegtal-Bahnstrecke geht’s dann zurück nach Merten.

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