Steirisches Vulkanland

Die Bezeichnung Vulkanland für die südöstliche Steiermark ist noch nicht alt und zudem eine Marketing-Erfindung zur Förderung des Tourismus. Vulkane gab’s hier allerdings tatsächlich mal, und zwar im Miozän (bin zu faul, nachzuschauen, wann das war, aber es scheint schon etwas länger her zu sein).

Die Vulkankegel und Basaltfelsen ragen aus der ansonsten eher flachen Landschaft heraus, manchmal auch sehr prägnant wie hier in Riegersburg:

Auf den vulkanischen Ursprung weisen auch die vielen Thermen und Bäder hin  die es in der Region gibt: Bad Waltersdorf, Bad Gleichenberg, Bad Blumau… In letzterem steht die von Fr. Hundertwasser designte Therme. Unverkennbar:

Etwas südlich liegt Fürstenfeld, eventuell  dem einen oder anderen noch bekannt von dem 80er-Jahre-Hit gleichen Namens, mit dem eine Band namens STS damals sogar in den bundesdeutschen Charts auftauchte (“I brauch koa große Wöld / I wui hoam no Füastnföld”). Kennt das noch jemand?

Direkt östlich beginnt schon das Burgenland, und die ungarische Grenze ist auch nur noch zehn Kilometer entfernt. Das Burgenland ist ja auch nichts anderes als Deutsch-Westungarn, also die ungarischen Territorien, die nach dem Ersten Weltkrieg zu Österreich kamen. Die Orte hier sind reine Straßendörfer, deren Häuser entlang der oft mehrere Kilometer langen Hauptstraße liegen, wie z.B. in Deutsch Kaltenbrunn.

2 Kommentare zu „Steirisches Vulkanland

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