Hamburg

Als Überschrift hatte ich kurz “Hamburg meine Perle” erwogen. Aber nun ist die Stadt ja nicht meine, und außerdem finde ich den Titel zwar schön, den Rest des Textes, der doch arg versnobt daherkommt, aber nicht so. Von sprachlich problematischen Konstrukten (“in Juve”; “ist das für uns ‘nen Auswärtssieg”) mal ganz abgesehen. Meine Meinung. Vielleicht also besser was von Tocotronic (“Ich bin neu in der Hamburger Schule”). Oder halt schlicht den Namen der Stadt. 

Also Fazit.

Von HH hab ich dieses Mal eigentlich wenig gesehen, weil ich mich vorwiegend im Umland herumgetrieben habe – und nicht auf der Reeperbahn, Frau Loss!! Sowas. Ts.

Das Volksparkstadion konnte ich jetzt auch abhaken. Das Spiel war sehr mäßig, aber die HSV-Fans begannen irgendwann zu singen: “Hamburg ist viel schöner als Berlin”, was ich durchaus unterschreiben würde (aber weil Berlin demnächst auch auf dem Programm steht; halte ich mal lieber die Klappe). Außerdem ist in Hamburg auch nicht alles Blankenese. Und der Weg von der S-Bahn zum Stadion, an der Müllverbrennungsanlage vorbei, kriegt nun auch keinen Stern, vor allem keinen olfaktorischen.

Immerhin konnte ich noch einen Blick auf die Bundesliga-Uhr des HSV werfen. Wer weiß, wie lange es die noch gibt.

An Altona 93 kommt der HSV trotzdem nicht ran. 

Rückfahrt also. Zunächst gab’s zwei Folgen aus der Reihe Eisenbahn-Romantik (Folge 4: Geänderte Wagenreihung; Folge 7: Betriebsstörung am Zug), dann eine weitgehend problem- und ereignislose Fahrt. Alles gut.

Hier noch ein paar Impressionen. Was mir halt so vor die Linse gelaufen ist.

Ein Kommentar zu „Hamburg

  1. Sie waren so gut wie auf der Reeperbahn, Herr G.! Abstreiten lohnt nicht. Und immerhin scheine ich den HSV-Fans zumindest in einer Sache zustimmen zu können: Hamburg *ist* schöner als Berlin.

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